Tag Archives: audacity

Music Production

25 free digital audio editors you should know

We have been asked several times to disclose audio tools you can find for free on the net.

Besides the ones we introduced up to know like Wavosaur or Audacity (introduced by Audiohobel as part of his  articles about music production) I found a list containing 25 of them for a lot of different operating systems today. You can look into it here.

Music Production

Schallwellenmagie presents: Electronic Music Production Part 3

homezone1
 

Ok here we go again, lets talk about a major problem in Electronic Dance Music of today. What you certainly need for a good track to work on the dancefloor is a big fat bassdrum. But that´s not all – it also needs to sound interesting, unique, and not trivial.

Soon or later you will get bored of the preset bassdrums provided by your system´s sound generating software. And creating a new one only with synthesizers is rather tricky and can become pretty time-consuming.

Schallwellenmagie constituting soundwaves for an electronic future!  And that future should be desinged by yourself, in your own kind of style, formed by your own ideas leading to your private sound discoveries. Forget presets.

All you need is once again a music editor like Audacity, free available online. Go and look out for bassdrums, and similar sounds, this might also be claps, kicks, snare hits, even door slamming and so on. Start with not more than lets say 5 single sounds. Cut them properly with your editor, and start to experience the different results you can hear. The character of each single sound will influence the end result: playing all together at the same time!  

Change parameters like volume, length, pitch, use equalizers, modulate the single sounds with your effects zoo, and so on… and check the result. Soon you will get a feeling what is enhancing and what is disturbing your sound. Of course you need to put down the volume of all single sounds to prevent clipping at the end: listen how the volume ratio correlation work together.

The whole process is very easy, and will train your ears in hearing the elements a good kickdrum is made of. But dont stop here: the same process can be used to create all functional percussion sounds in electronic music, and surely the glitchy and strange sounding stuff too we all like so very much. Mix down whatever you can get, feel free and be  open minded.

Questions, critics and discussion are welcome! Let me know your ways of getting cool sounds, your experience with sound material taken from inconvenient sources. I am looking forward to any comment and promise to answer asap!

Music Production

Schallwellenmagie: Zeitgemäße Elektronische Musikproduktion Teil 2

homezone1

Als Alternative zu den allgegenwärtigen Presets und Fertigsamples hatten wir in der letzten Woche das Erstellen eigener Sounds propagiert. Sie bedeutet ein hohes Maß an wirklicher klanglicher Eigenleistung, die man ja auch gering halten könnte: zum Preis der Originalität der Musik.

Dabei ist das alles recht einfach! Erstmal drauflos samplen und aufnehmen bis der Arzt einen weckt. Interessante Geräusche entdeckt man überall, sobald man erstmal anfängt wirklich darauf zu achten. Das ungeschulte Ohr hört den Wald vor lauter Bäumen nicht, wo der Kenner wahre Schätze erlauscht: die ewig nicht geölte Tür mit ihrem an Blechbläser erinnernden durchdringendem Jaulen, das asthmatische Bellen der alten Nachbarskatze, das marternde Geschrei glücklich spielender Kinder… alles hervorragend geeignet um daraus Musik zu machen und seinen Produktionen den ersehnten individuellen Glanz zu verleihen.

Hat man erstmal ein nettes Geräusch isoliert, geht dann die dem Produzenten hinlänglich bekannte Bearbeitung los: Hüllkurven verändern, zerhacken, Echo, Hall und co… vielleicht rückwärts abspielen? Tonhöhe rauf/runter? Etwas mehr Bässe? Schon mit diesen einfachen Basis Werkzeugen kann man beispielsweise das geheimnisvolle Brummen eines Mittelwellensenders oder das Gurgeln der Kaffeemaschine in eine mörderisch anschwellende, den Dancefloor erschütternde Welle verwandeln, und so das derzeit allgegenwärtige weiße Rauschen elegant individualisieren.

Durch entsprechendes Anschärfen der Hüllkurve, also des Dynamikverlaufs des Klanges, kann man interessante perkussive Effekte erzeugen: Klicks, Rasseln, Trommeln, Hihats und dergleichen, ohne dass man beim Hören noch auf den eventuell völlig anderen Ursprung schließen kann. Das Ohr isst schließlich mit, und es ist erfreut über Klänge die nicht den Standard Baukästen entstammen. Die Verfremdung des Vertrauten ist spätestens seit dem Psychedelic Rock der 60er Jahre ein Element das aus der Popmusik überhaupt nicht mehr wegzudenken ist, nur muss ich entscheiden ob ich in Eigenregie Klänge erzeuge und moduliere oder andere Leute diesen Job für mich erledigen lasse, mit entsprechenden Ergebnissen.

Interessante Sprachsamples gesucht? Klar, die eigene Stimme, mit althergebrachter Weise aufgenommen, lässt die Leute eher fliehen wenn man nicht gerade Gold in der Kehle hat wie Tante Bohlen. Unser Tipp: mit dem bereits erwähnten Zoom H-2 experimentieren! Das Teil hat so empfindliche „Antennen“, dass man auf Anhieb überzeugende Vocals hinbekommt. Selbst eine sonst dünne Näselstimme bekommt hier einen roboterhaften Supertiefbass der jeden auf dem Floor erzittern lässt!

Beim nächsten Mal gibts mehr zum Einsatz selbstgemachter Vocals und etwas für die Ambient Freunde.

Music Production

Schallwellenmagie: Zeitgemäße Elektronische Musikproduktion Teil 1

Heute Start mit Teil 1: Fuck presets, create your own sounds!

Elektronische Musik besteht bekanntermaßen aus rhythmisch arrangierten Klängen. Wir wollen heute einmal die Klangquellen genauer betrachten.
Jedes der zahlreichen heutigen Musikproduktionsprogramme kann mit einer Vielzahl von Instrumenten aufwarten, für jeden Zweck ist etwas dabei. Ob Drums, Bässe oder Leadstimmen, stets gibts dazu dutzende Presets damit man nicht erst umständlich Sounds generieren muss, was einen Neuling ganz schnell überfordern kann.
Die Gefahr besteht nun darin, dass man so nie von den Presets loskommt und die Produktionen daher nicht besonders innovativ klingen können.
Sicher kann man mit dem Einsatz von Effekten das Klangspektrum erheblich erweitern, doch auch hier sind die Möglichkeiten bereits gründlich ausgelotet.

Was also tun?

Anstatt sich immer neue Bänke von Presets runterzuladen, anstatt immer neue VST´s anzuhören. empfiehlt Schallwellenmagie einen viel eleganteren Weg: Samples selber erstellen!

Während in früheren Zeiten kostenintensive Sampler nur wenigen zur Verfügung standen, so kann man heute quasi mit lowest budget Kosten einsteigen ins unermessliche Reich eigener Soundkreationen. Freeware wie z.B. AUDACITY oder auch andere Programme bieten gigantische Möglichkeiten der WAV oder mp3 Bearbeitung. Man kann sich natürlich auch entscheiden aus anderen Musikproduktionen kleine Schnipsel zu entnehmen, oder ganz grundsätzlich eigene WAVs aufzunehmen: die Welt um uns herum ist schließlich Klang!
Jegliches Soundmaterial kann man heutzutage in hochauflösender Qualität erfassen, z.B. mit dem Audiorecorder Zoom H-2. Ob Türenquietschen, Menschenmengen, Kirchenglocken, Autohupen, whatever…. alles ist verwendbar als Grundlage eines neuen, nie da gewesenen Klangs. Es ist dann von der Geburt bis zum Einarbeiten in einen Track 100%ig meine ureigenste Kreation. Ich kenne die Quelle, die Modulationen, und habe so die volle Kontrolle über die Sounds meiner Musik.

Verpasse nicht Teil 2: How to create your own groovy sounds. Es geht in die Praxis!